kulturimdritten

Programm 2021

Veranstaltungskalender

 

11.06.2021 | Frühjahrskonzert – wien.ton.schrammeln

„A guater Tropfen“. Wien.ton.schrammeln setzen sich mit der sprichwörtlichen Verbundenheit der Wiener Bevölkerung mit ihrem Lieblingslebensmittel, nämlich dem edlen Rebensaft, auseinander.

Festsaal des Bezirksamts, Karl-Borromäus-Platz 3, 1030

 

16.06.2021 | Ausstellung Art3 – Monika Heschberger und Karina Czermak

Monika Herschbergers Liebe gilt der abstrakten Malerei, die zwischen gestischer Leichtigkeit und monochromer Ruhe changiert. Mit graphischen Elementen setzt sie bewusst Akzente – besonders in ihren Papierarbeiten. Karin Czermaks Arbeiten sind von Landschaftsformen, Bergumrissen oder Waldstrichen inspiriert, die sie im Arbeitsprozess in abstrakte Formen und Schemen übersetzt. Das Landschaftliche bleibt, ist aber nicht unmittelbar greifbar.

 

18.06.2021 | Crossing Hands – Vier Hände am Klavier

Alexander Buhl und Marinka Brecelj

Das 2009 gegründete italienisch – österreichische Klavierduo CROSSING HANDS ist bestrebt, dem Publikum das Repertoire für Klavier – vierhändig in seiner Breite und Bedeutung näher zu bringen. Begleitende Texte zur Musikliteratur und Komponisten runden diesen musikalischen Spaziergang ab.

Ort wir noch bekanntgegeben.

12.09.2021 | Kunst im Park: Erweiterte Malerei mit Künstlicher Intelligenz

Der Künstler Hidéo SNES arbeitet mit künstlicher Intelligenz und hat ihr das Malen beigebracht.
Ein KI-Modell wurde mit rund 250.000 Gemälden und Zeichnungen der klassischen und zeitgenössischen Moderne, gespeist – die Kunstwerke wurden aus Sammlungen auf der ganzen Welt „zusammengetragen“. Nun soll das Ergebnis auf Banner aus luftdurchlässigem Mesh „gedruckt“ und im Arenbergpark in 1030 Wien präsentiert werden.
Ausstellungseröffnung: So., 12. September 2021, 16 Uhr

Standort: Grünfläche bei Parkeingang Wien 3, Neulinggasse (ggü Ziehrerplatz)

15.09.2021 | Ausstellung Art3 – Anna Schmedding

Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien, Academie Beeldende Kunsten Maastricht.

Gezeichnet mit Bleistift und Tusche sind die Figuren von Anna Schmedding. Sie erzählen Geschichten durch verrenkte Körper, schräge Posen und die Szenerie, in die sie geworfen sind. Ihre Gesichter bleiben dabei oft ungezeichnet. Identitäten werden nicht bestimmt, aber die Figuren spielen mit möglichen Rollenzuschreibungen. Jede einzelne Zeichnung steht als aus dem Leben gegriffene Momentaufnahme für sich, gemeinsam treten die gezeichneten Figuren plötzlich in lebendige Interaktion.

 

17.-18.09.2021 | ART 3 Atelier- und Galerienrundgang – Kunst – Design – Handwerk

An zwei Tagen öffnen die beteiligten KünstlerInnen, Galerien und Handwerksbetriebe ihre Räumlichkeiten und geben Einblick in ihr Schaffen. 36 verschiedene Standorte im 3. Bezirk werden bei einem Rundgang auf erlebnisreiche Weise besucht. Das Programm wird von Spezialführungen begleitet.

 

03.10.2021 | Intervention & Musische Wanderung im Schweizergarten

Neben dem Denkmal für Frederic Chopin im Schweizerhaus ist der perfekte Platz für einen Flügel als Grundlage für ein buntes Ensemble, das diesen mit einer Mischung aus modernen Versionen von Klassikern als auch neuen Kreationen und Improvisationen (eine besondere Stärke von Chopin) mit Musik erfüllt.

Das Konterfei von Chopin wird auch mit anderen MusikerInnen, zB. mit Bob Dylan abgeglichen. Somit wird eine „sprichwörtliche“ Brücke aus Klassik und Songwriting er- und bespielt.

Entlang der natürlichen Parkanlage sowie der errichteten historischen Denkmäler finden künstlerische Inszenierungen und auch geführte Touren entlang ausgewählter Stationen statt.

Der Parcours bzw. die Aktivitäten werden von zwei bis drei musikalischen Gruppen und einer theatralischen Performance bespielt. Inhaltlich wird auf die jeweils vor Ort stehenden Denkmäler und Erinnerungsorte durch geführte Themengeschichten und Erklärungen eingegangen, vermittelt durch geschulte Fachkräfte, die erzählerisch durch den Park geleiten.

Eintritt frei!

 

06.10.2021 | Art meets Tourism – VERSCHOBEN AUF 2022

21.11.2021 | Lesung Wojciech Czaja in Kooperation mit Buchhandlung Thalia

Eine Weltreise in Zeiten von Corona? Architekturjournalist Wojciech Czaja zeigt vor, wie das geht. Seit dem ersten Lockdown erkundet er seine Heimatstadt Wien auf der Vespa – und findet dabei unzählige Orte, die ihn an fremde Städte und internationale Metropolen erinnern. Zum Beweis macht er Schnappschüsse mit dem iPhone. Paris, Istanbul, Yokohama, Tegucigalpa, die Brücke ohne Wiederkehr an der nordkoreanischen Grenze.

Das Projekt traf den Nerv der Zeit und geriet zum Bestseller. Auf dem Höhepunkt der Pandemie erwies sich sein Buch Almost. 100 Städte in Wien als lustmachendes Manual, um dem Schicksal mit viel Witz ein Schnippchen zu schlagen. „Die Bilder von Wojciech Czaja sind ein Zauber in dunkler Stunde. Sie lehren, dass nicht das Ende, wohl aber die Ferne nah ist“, schrieb die Süddeutsche Zeitung begeistert.

Wojciech Czaja, geboren 1978 in Ruda Śląska, Polen, ist leidenschaftlicher Reisender und Stadtbeobachter und besuchte bereits mehr als 70 Länder. Er lebt als freischaffender Journalist und Buchautor in Wien und schreibt über Architektur und Stadtkultur – u. a. für Der Standard. In der Edition Korrespondenzen erschienen Hektopolis. Ein Reiseführer in hundert Städte (2018) und Almost. 100 Städte in Wien (2020).

Begrüßung: Mag. Monika Erb, Geschäftsführerin Basis.Kultur.Wien

Moderation: Mag. Peter Stuiber, Leiter Publikationen und Digitales Museum, Wien Museum

Buchhandlung Thalia Wien Mitte

 

2.12.2021 | Klavierkonzert Marinka Brecelj und Alexander Buhl und Tango Performance in der Marx Halle VERSCHOBEN AUF 2022

Das Klavierduo Crossing Hands – Vier Hände ein Klavier – besticht in Ihrem nächsten Konzert mit einer Welturaufführung.

Neben Werken von Poulenc, Pärt und Gardel legt das Duo einen Schwerpunkt auf Astor Piazzolla, dessen Geburtstag sich heuer zum 100sten Mal jährt.

Doch dem nicht genug, kommt in der Marx Halle am 2.12. 2ß21 um 19h30 das Werk „Malambo“ des Komponisten Miguel del Águila zur Welturaufführung.

Del Águila – ein enger Freund von Marika Brecelj seit der Zeit seines Studiums an der Universität für Musik und darstellenden Kunst in Wien – widmet diese Stück der Pianisten zur Aufführung durch das Duo Crossing Hands.

Miguel del Águila, ein in Uruguay geborener zeitgenöschischer Komponist, lebt und arbeitet in Seattle USA. Seine Werke wurden u.a. im Weiner Konzerthaus, dem Wiener Musikverein, der New York Carnegie Recital Hall aufgeführt. Er schuf Werke für das Brooklyn Philharmonic Orchester, Nashville Symphony, Buffalo Philharmonic, Virginia Symphony unter vielen anderen.

Del Águila erhielt für seine Arbeiten unter anderem zwei Nominierungen des Latin Grammy Awards.

Für das Duo Crossing Hands eine besondere Freude im Rahmen des Programms von Kultur im Dritten dieses Werk zur Aufführung zu bringen.

Gäste: Maria Theresia Mühlbacher und Wojciech Czaja

Moderation: Niclas Schmiedmaier

Marx Halle

4.12.2021 | Lesung mit Thomas Andreas Beck in Kooperation mit Buchhandlung Thalia VERSCHOBEN AUF 2022

Der Autor und Musiker Thomas Andreas Beck liest sein aktuelles Buch „Texte die was keine Lieder geworden sind“ (Goldegg Verlag) – die Gitarre ist natürlich mit dabei und so wird es an diesem Abend auch Texte geben, die zu Liedern geworden sind – acht davon sind auf seinem aktuellen Album »Alles brennt« (Vinyl, CD, 2021, Hoanzl) zu hören.

»Texte die was keine Lieder geworden sind« – Ein Lyrikbuch der anderen Art. Eindringlich, schonungslos – am Ende mit Hoffnung und 20 Regeln zum Glück.

In seinen Texten arbeitet sich Beck an schwer verdaulichen Brennpunkt-Themen wie Kindesmissbrauch, Nationalsozialismus und Rassismus ab. Mit zum Teil drastischen Bildern („Meine ganze Liebe prügle ich euch für mich / wieder aus euch heraus“) legt er den Finger in die Wunde und streut Salz hinein. Frei nach Hubert von Goiserns „Brenna tuats guat“ – denn der zunächst brennende Schmerz bedeutet in weiterer Folge Desinfektion oder eben Heilung. Beck hält der Spaßgesellschaft, die sich von Werbung einlullen lässt, unaufhörlich den Spiegel vor. Thomas Andreas Beck zeigt das Wiedererstarken von rechts-nationalen Tendenzen in Gesellschaft und Politik auf: „Es ist ein Buch über den Alltag in Reihenhaussiedlungen, über den gefährlichen Populismus der Gegenwart und die heilende Kraft der Freundschaft und Selbstermächtigung“, so Beck.

„Alles brennt“ (Artwork: Devi Saha) ist ein Album zur Zeit, zu einer durch Corona verdichteten und beschleunigten Zeitenwende, deren Abgründe Beck anspricht: Empathielosigkeit, Flucht, Leid und Kriegshetze. „Lager brennen, Zelte brennen“, singt Beck im Titellied und verweist direkt auf die Zustände auf der Insel Lesbos. Die müssen nicht so bleiben. Feuer hat die Kraft der Zerstörung und gleichzeitig die Kraft Neues und Veränderung zu erschaffen – „Alles brennt“!

Thomas Andreas Beck ist Liedermacher, Dichter und Autor, geboren 1968 in Wien. Seit mehr als 30 Jahren schreibt er Texte und Lieder über in Österreich verdrängte Themen. „Texte, die was keine Lieder geworden sind“ (Goldegg: Wien: 2020) – Becks aktuelles Buch legt mit aphoristischen Gedichten und Texten den Finger in die Wunden unserer Gesellschaft und Geschichte. „Alles brennt“ ist sein fünftes Album

Buchhandlung Thalia Wien Mitte

10.12.2021 | Weihnachtskonzert – wien.ton.schrammeln

Vortrag: Bruno Ludl, 1. Violine: Johannes Mantler, 2. Violine: Qing-Zhao Chen, Akkordeon: Roland Sulzer, Kontragitarre und Moderation: Michael Hausner

Weihnachtslieder für Schrammelquartett arrangiert, aktuelle und klassische Weihnachtsgeschichten z.T. mit Bezug auf den Bezirk Landstraße, aber auch klassische Wiener Musik u.a. mit Komponisten aus dem dritten Wiener Gemeindebezirk.

Erinnern Sie sich noch? Glänzende Kinderaugen, leise rieselnder Schnee, ein klingendes Glöckchen, Briefe ans Christkind, selbstgemachter Weihnachtspunsch…. Dann sind Sie hier richtig! Lassen Sie sich vom Ensemble wien.ton.schrammeln mit klassischen Melodien aus dem alten Wien verzaubern, hören Sie besinnliche und fröhliche Weihnachtsgeschichten – vorgetragen von Bruno Ludl, singen Sie mit uns Weihnachtslieder und vergessen wir gemeinsam den Weihnachtsstress

Konzert im Festsaal des MBA, 1030 Wien

12.12.2021 | L.E.O. Theater CD- und Buchpräsentation – VERSCHOBEN AUF 2022

Stefan Fleischhacker, Direktor, Sänger, Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner vom L.E.O. Theater präsentiert seine neue CD:

„Don Figaros Erzählungen“

Während die Theater im vorigen Jahr coronabedingt geschlossen bleiben mussten, hatte sich das Ensemble des L.E.O., letztes erfreuliches Operntheater dazu entschlossen, seine über 20 Jahre währende Tätigkeit mit einer CD zu dokumentieren.

Herausgekommen ist eine wunderbar bunte und klangvolle Mischung von Opernsoli, Duetten und Szenen die den Zuhörer, die Zuhörerin akustisch durch ganz Europa führt. Vom Paris Puccinis (Il Tabarro) ins Venedig Offenbachs (Hoffmanns Erzählungen), vom historischen Brabant Richard Wagners (Lohengrin) ins sonnendurchflutete Sevilla Bizets (Carmen). Auch Mozart ist natürlich stark vertreten (Le nozze di figaro, Don Giovanni) aber mit Dvorak und Engelbert Humperdinck es gibt auch Ausflüge in märchenhafte Landschaften.

Außerdem wird die Publikation über Dipl.-Graph. Haimo O. Lauth präsentiert. Das Buch, zum 90. Geburtstag des ehemaligen Direktors der Künstlerischen Volkshochschule und Wiener Kunstschule erschienen, zeigt von ihm gestaltete Buchumschläge und Plakate, vor allem aber Zeichnungen und Aquarelle, die auf
seinen zahlreichen Reisen entstanden sind.